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Bild: Martina Schlager
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Blog-Eintrag -

Endlich wieder re:publica in Berlin! Blick auf digitale Innovationen für den Mittelstand 2022

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Festival-Pause war ich in der letzten Wochen endlich mal wieder bei der re:publica. Zum ersten Mal seit 2019 war sie live zurück. Meine Exkursion mit Mission dieses Mal: neue Innovationen finden für die digitalen Herausforderungen unserer Mittelstands-Kundschaft. In neuer Location auf dem Gelände der Arena Berlin und dem Festsaal Kreuzberg, direkt an der Spree und – passend zu Sonnenschein sowie blauem Himmel – mit Strand und Steg. 500 Sessions, 21.000 Besuchende, über 900 Speaker. Endlich mal über 50 Prozent davon weiblich.

Ein weitläufiges Areal erwartete uns, viel Platz für Talks und Panels, Workshops, Maker-Spaces, Meet-ups und Kunstaktionen. Und das Unterwegssein zwischen den Sessions ließ mit Pool und Liegestühlen direkt Festival-Atmosphäre aufkommen.

Im Programm zu den Schwerpunkten Wissenschaft, Technologie, Gesellschaft, Kultur, Medien, Politik und Wirtschaft waren die uns alle aktuell begleitenden Themen Klimakrise, Ukraine-Krieg und Corona-Pandemie meist sehr präsent. Dazu kamen auch originäre re:publica-Themen: digitale Verwaltung, gemeinwohlorientierte Digitalpolitik, Nachholbedarf bei der Digitalisierung in Deutschland, Aufklärung über Chatkontrolle, Kampf gegen Desinformation, nachhaltige Digitalisierung. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr zudem einen Schwerpunkt zu neuen Blockchain-Technologien und dem Web3 – wichtige Zukunftsthemen, deren Für und Wider derzeit viel diskutiert werden.

re:publica – Wie geht es weiter mit der Digitalisierung im Mittelstand

Ich habe mich dieses Mal bei der Auswahl der Sessions fast ausschließlich auf die Herausforderungen vieler unserer Ansprechpartner:innen konzentriert. Dabei heraus kam ein Mix aus nachhaltiger Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Mobilitätsdaten und New-Work-Konzepten. Seit gestern stehen eine ganze Reihe der re:publica-Sessions auch digital zur Verfügung.

Session Highlights zu nachhaltiger Digitalisierung

Da wäre zum einen das Meet-up „Nachhaltige Digitalisierung: Mittelstand under pressure!“, das gleich am ersten Tag nachmittags im Meetup Red stattfand. Hier diskutierte Jan Quaing von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt/nachhaltig.digital mit Beatriz Bilfinger, Referentin Digital Responsibility & New Work vom BVDW, und Marcus Merheim, Gründer von hooman Employer Marketing über die Umsetzung von Nachhaltigkeit, neue Arbeitswelten und Digitalisierung. Fokus: Gerade die Digitalisierung ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, muss allerdings konsequent an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet werden, um ökologische und soziale Folgen zu mindern. Zeitgleich schafft die Verschränkung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung unter anderem Raum für neue Geschäfts- und Tätigkeitsfelder von Unternehmen.

Als klassischer Digital-Agentur begegnen uns Mittelständler mit genau diesen Herausforderungen jeden Tag. Darunter sind zweifelsohne viele spannende Kunden und Projekte. Generell würden wir uns aber noch sehr viel mehr Mut und Umsetzungsdrang beim Thema Digitalisierung wünschen, um Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und globale Chancen schnell und nachhaltig zu verbessern – wie wir dies beispielsweise für unseren Kunden Auerswald umsetzen konnten.

Zentraler, einheitlicher und benutzerfreundlicher Zugang zu Mobilitätsdaten

Am Donnerstagvormittag fand der Talk „Die Mobilithek – Einheitlicher, sicherer und effizienter Zugang zu Mobilitätsdaten“ in der Lightning Box 2 statt. Hier stellte Benjamin Brake, Leiter der Abteilung Digital- und Datenpolitik des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV), die Mobilithek vor, einen neuen zentralen, einheitlichen und benutzerfreundlichen Zugang zu Mobilitätsdaten. Fokus: Moderne, vernetzte Mobilitätsangebote sind heute mehr denn je auf Daten angewiesen. Nachhaltige Verkehrsplanung, gezielte Verkehrssteuerung oder die individuelle Wahl von Verkehrsmitteln sind nur drei Beispiele, die ohne einen verlässlichen Zugang zu Daten, einschließlich Echtzeitdaten, nicht auskommen. Wie wird der verlässliche Zugang für vernetzte Mobilitätsangebote für die nachhaltige Verkehrsplanung, gezielte Verkehrssteuerung oder die individuelle Wahl von Verkehrsmitteln ermöglicht?

Als Rahmenvertragspartner der Deutschen Bahn setzen auch wir bei Basilicom uns jeden Tag sehr intensiv mit einer breiten Auswahl von Mobilitätsdaten auseinander. Angefangen vom Infopoint, über DB Connect Shared Services bis hin zu DB-Regio-Initiativen. Ähnlich wie bei unserem Kunden CompuGroup Medical (CGM) und den standardisierten Gesundheits-App-Daten würden alle Mobilitätsanbieter von einer Standardisierung nur profitieren.

Mein Feedback aus der Praxis: Nachhaltiges Wirtschaften, Produktpass und Artikel-Lifecycle

Am Freitagmittag stellte Alexander Appel, Consultant bei MHP, im Talk „Nachhaltig durch Kreislaufwirtschaft: Der digitale Produktpass und wie er ökonomisches Potential fördert“ Herausforderungen bei der Implementierung einer Circular Economy vor. Fokus: Die Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem. Die Umsetzung ist weiterhin eine Herausforderung, für Unternehmen und für Produkte. Doch wie schaffen wir es, ein Produkt maximal nachhaltig zu gestalten und welche Rolle spielen dabei digitale Produktpässe?

Tatsächlich bekommen wir bei unseren Data-Hub-Projekten immer mehr und immer öfter die Anforderung, nicht nur den Produkt-Informations-Lifecycle in Harmonie mit dem jeweiligen ERP zu realisieren, sondern darüber hinaus auch für das einzelne Produkt – also den jeweiligen Artikel – einen Artikel-Lifecycle inklusive digitalem Ökö-Pass von der Planung bis zum Recycling abzubilden. Das ist insbesondere für die Bauwirtschaft, aber auch für viele weitere Industrien extrem spannend. Für uns auch. Aktuell sitzen wir also an der Konzeptarbeit für diverse Produktpässe und freuen uns auf konkrete Umsetzungsaufträge!

New Work, auch auf dem Land

Am Donnerstag diskutierten auf Stage 2 die Panelgäste Stephanie Kuntze (Stadt Herzberg), Frederik Fischer (Neulandia), Barbara Weinert-Nachbagauer (IMG) und Steffen Kammradt (WFBB) zum Thema „Neues Leben und Arbeiten auf dem Land – Smart Country Brandenburg und Sachsen-Anhalt“. Fokus: Gutshäuser, Bahnhöfe, Fabrikgelände: Brandenburg entwickelt sich zu einem Zentrum moderner Industrie. Zugleich beleben digital und gemeinschaftlich im Coworking Arbeitende und Kreative den ländlichen Raum.

Da fühlte ich mich sofort angesprochen und versuchte gleich, eine Woche Landarbeit zu buchen! Schön, dass wir bei Basilicom in die richtige Richtung denken und Remote Work, Loft-Büro und Workations gleichberechtigt und nahtlos möglich machen. 100% Remote, 0% Distanz. Trefft mich also demnächst unter'm Kirschbaum, liebe Kolleg:innen! 

Über Basilicom 
Die Basilicom GmbH ist Pimcore-Partner-Agentur Nr. 1 in Deutschland und berät seit dem Jahr 2000 zur Digitalisierung und Transformation. Stehen Sie und Ihr Unternehmen auch vor großen Herausforderungen zum Thema Digitalisierung? Kontaktieren Sie jetzt unsere Expert:innen für ein kostenloses Beratungsgespräch.

KONTAKT
Martina Schlager
Senior-Digital-Beraterin
Telefon: 030 - 6956 607 360
martina.schlager@basilicom.de
www.basilicom.de

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